Das Kindekino Liliput von Zeiss Ikon

Das >>> DUX Kino <<< wurde bereits vor der Gründung der DDR erfunden. Nach dem Krieg nahm die DEFA die Produktion der beliebten Filmstreifen auf. Um ein Abspielgerät kümmerte sich Zeiss Ikon und baute das Kinderkino Liliput. Dieses basierte auf das Vorkriegsmodell des "Dux Kino MM, 3, 40 und 44 einen Projektor, der 35-mm-Streifen horizontal projizierte. Dieser Projektor war aus Bakelit gefertigt und war von der Form her dem ebenfalls von Zeiss Ikon gebauten Kinoprojektor >>> "Dresden D1" <<< nachempfunden. Es wurde unter dem Namen "Kino Lilliput" vertrieben."* 

* Zitat Wikipedia 

 

Der Projektor


             

Im innern des Kartons vom Liliput findet sich ein Druckvermerk. Es sind derzeit zwei verschiedene von 1954 bekannt. Damit kann auch die Produktion seit diesem Jahr nachgewiesen werden.

  

 

 

>>> Weitere Informationen <<<

  

Die Filmstreifen

  

   

   

Die Filmstreifen zeigen Kurzgeschichten, wobei die einzelnen Bilder durch eine Mechanik im Gerät abwechselnd mal oben dann unten gezeigt und damit in Bewegung versetzt werden. Der Filmstreifen wurde dabei durch eine Handkurbel vorwärtsgeführt. Vergleichbar ist die Wirkung mit den weit verbreiteten Wackelbildern. Jeder Streifen beinhaltet mehrere Doppelbilder, die in ihrer räumlichen Darstellung geringfügig abweichen. Der genaue Verkaufspreis eines Streifens kann leider nicht angegeben werden, da die handschriftlichen Angaben dazu unterschiedlich sind, was in der DDR eigentlich so nicht vorkam. Es gab ja den "EVP" Einzel-Verkaufs-Preis, der vorgeschrieben wurde. Wie dem auch sei, es liegen mir Streifen zu Preis von 0,88; 0,79 und 0,69 Mark vor.

Die Produktion der Filmstreifen kann mit Hilfe des Druckvermerkes auf 1954-56 datiert werden. Sie wurden auch in mehreren Auflagen produziert, sind aber alle bildgleich.

   

  

Die Druckvermerke

    







>>>
Zu den bisher bekannten Filmstreifen <<<

    

Werbung und Prospekte

Vom Kinderkino Liliput gab es auch zumindest einen vierseitigen Prospekt des Herstellers. Das Format betrug ca. 13,5 x 20 cm.